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Hochbauprojekt Rathaus

Der Stadtrat unterbreitet der Altstätter Bevölkerung einen Vernehmlassungsbericht zum Hochbauprojekt Rathaus. Mit der Vernehmlassung wird die Bevölkerung umfangreich über die beiden Varianten Neubau Rathaus und Sanierung Rathaus informiert. Der Stadtrat empfiehlt aufgrund des von der Bevölkerung immer wieder unterstützten Gesamtkonzepts und der damit verbundenen Vorwärtsstrategie die Variante Neubau. Die Vernehmlassung dauert bis 10. Juli 2011.

Im Bereich Rorschacherstrasse/Churerstrasse wird ein neues Zentrum für Einkaufen, Gastronomie, Dienstleistungen, Wohnen und Parkieren entstehen. Gleichzeitig werden die Verkehrsführung und damit die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden und das Verkehrssystem verbessert sowie die betroffenen Grundstücke teilweise neu erschlossen.

Teilgebiet Rathaus im Eigentum der Stadt
Der Stadtrat hat beschlossen, sobald die Bauarbeiten an den Infrastruktur- und Verkehrsanlagen fortgeschritten sind, die Grundstücke „Freihof“ und „Churerstrasse“ öffentlich zum Verkauf auszuschreiben. Das Teilgebiet „Rathaus“ bleibt weiterhin im Eigentum der Stadt Altstätten. Das im Jahr 1959/1960 erstellte Rathaus genügt nicht mehr den heutigen Anforderungen. Der Zugang durch das schmale Treppenhaus und der veraltete Lift sind nicht kundenfreundlich. Zudem fehlen eine zeitgemässe Infrastruktur und Sitzungszimmer. Die Haustechnik ist hoffnungslos veraltet, beispielsweise gibt es im Rathaus keine Warmwasserversorgung. Das heutige Gebäude hat zudem eine sehr schlechte Energieeffizienz und ist nicht behindertengerecht.

Miteinbezug der Bevölkerung
Seit der Lancierung des Stadtentwicklungsprojekts bezog der Stadtrat die Bürgerschaft aktiv in die Prozesse ein. Mitbeteiligung war und ist gefragt. Der Rat legte zum Projekt zwei Vernehmlassungsberichte und zur Verkehrsführung einen Vernehmlassungsbericht vor. Die Reaktionen waren grossmehrheitlich positiv. Es ist nun auch wieder die Absicht des Stadtrates, im Vorfeld einer Urnenabstimmung die Auswirkungen eines Neubaus des Rathauses im Vergleich zu einer Sanierung des Altbaus aufzuzeigen. Zu diesem Zweck wird eine Vernehmlassung durchgeführt.

Variante Neubau
Das Wettbewerbs-Siegerprojekt der Allemann Bauer Eigenmann, Architekten ETH/SIA, sieht ein neues Rathaus am bisherigen Standort mit einem fünfeckigen Grundriss vor. Der heutige Rathausstandort ist aus historischen Überlegungen der Fachjury sowie wegen städtebaulichen Vorzügen beizubehalten. Ein Teil der neuen Tiefgarage befindet sich unterhalb des Rathauses. Die Stadt wird 47 Parkplätze bauen und über die Spezialfinanzierung Parkplatzbewirtschaftung finanzieren. Die Parkplätze werden bewirtschaftet. Zwischen dem Rathaus und der katholischen Kirche entsteht ein neuer grosser, offener Platz. Damit kann wichtigen Bedürfnissen der Bevölkerung Rechnung getragen werden.

Dienstleistungszentrum
Die Stadt Altstätten ist Zentrumsstadt. Viele kantonale und regionale Dienststellen und Institutionen im öffentlichen Sektor sind bereits in Altstätten stationiert. Bei einem Neubau des Rathauses kann beispielsweise die Schulverwaltung Räumlichkeiten im Rathaus nutzen. Die Ortsgemeinde und die Rhoden verfügen zurzeit über keine eigenen Sitzungszimmer und Archivräume. Die Ortsgemeinde ist bereit, den obersten Stock des Rathauses mit rund 1,2 Millionen Franken als Stockwerkeigentum zu erwerben und als Bürgerforum zu gestalten und zu nutzen. Die Stadt Altstätten schliesst mit der Ortsgemeinde einen langfristigen Mietvertrag für diesen Anteil zur Mitbenutzung des obersten Stockwerkes ab. Mit dieser Variante kann den Ansprüchen verschiedener Partner Rechnung getragen und eine finanziell vorteilhafte Lösung gewählt werden.

Kosten
Die Nettoinvestitionen für das Rathaus und den Rathausplatz als Begegnungszone betragen 11,674 Mio. Franken. Bei diesen Nettoinvestitionen sind Beiträge wie Stockwerkeigentum Ortsgemeinde und Gastronomie (Brauerei Schützengarten AG) bereits abgezogen. Die Anlagekosten der Tiefgarage betragen 2,340 Mio. Franken und werden über die Spezialfinanzierung Parkplatzbewirtschaftung finanziert.

Variante Sanierung
Der Stadtrat hat auch die Sanierungsvariante für das Rathaus intensiv geprüft. Die prekäre veraltete Haustechnik, die ständig defekten sanitären Installationen, der zu kleine Lifte, die muffigen Kellerräumlichkeiten usw. müssen dringend saniert werden. Energetische Massnahmen sowie die Vorgaben für behindertengerechte Bauten sind ebenfalls umzusetzen. Auch müssen vorgeschriebene Sanierungsmassnahmen bezüglich Sicherheit getroffen werden (Erdbebensicherheit, Feuerschutz etc.). Das gesamte Rathaus müsste bei einer Sanierung bis auf die Betonkonstruktion zurückgebaut werden. Die Platzverhältnisse würden durch einen Umbau nicht verbessert. Ein modernes kundengerechtes Dienstleistungszentrum mit Nutzung möglicher Synergien (Stadt, Schule, regionale Dienststellen) könnte auf diese Art und Weise nicht realisiert werden. Die steuerwirksamen Nettoinvestitionen für die Sanierung des Rathauses betragen 10,5 Mio. Franken. Die Kosten für die Sanierung des Rathauses wurden durch das Architekturbüro Cristuzzi aus Widnau detailliert berechnet. Durch die umfangreichen Berechnungen der Sanierung des Rathauses soll der Bürgerschaft von Altstätten ein transparenter Vergleich über die Investitions- und Folgekosten beider Varianten ermöglicht werden.

Stadtrat favorisiert Rathausneubau
Der Stadtrat empfiehlt nach Abwägung der Vor- und Nachteile einen Rathausneubau. Mit einem Rathausneubau kann die Konzeptidee, die von der Bürgerschaft seit dem Jahr 2004 immer wieder gutgeheissen wurde, umgesetzt werden. Die Kundenfreundlichkeit wird durch einen Rathausneubau gesteigert, das Rathaus wird behindertengerecht und die Diskretion und die Privatsphäre der Kunden werden gewährleistet. Ein grosszügiger neuer Rathausplatz sowie die lange gewünschte Tiefgarage mit direktem Zugang zur Marktgasse könnten realisiert werden. Ebenfalls beinhaltet ein Rathausneubau energetisch die vorteilhaftere Lösung. Nicht unerwartet sind die Kosten pro Kubikmeter beim Neubau tiefer als bei der Sanierung des bestehenden Rathauses.

Vernehmlassung
Mit der Vernehmlassung wird die Bevölkerung, wie vom Stadtrat in Aussicht gestellt, umfangreich über die beiden Varianten Neubau Rathaus und Sanierung Rathaus informiert. Für den Stadtrat ist für die weitere Entscheidfindung eine breite Teilnahme der Bevölkerung an der Vernehmlassung von hoher Bedeutung. Im Sinne der Mitwirkung der Bevölkerung wird über das Hochbauprojekt Rathaus bis 10. Juli 2011 eine Vernehmlassung durchgeführt. Die Parteien sowie sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Altstätten werden gebeten, ihre Stellungnahme dem Stadtrat einzureichen. Der Vernehmlassungsbericht kann telefonisch unter Telefon 071 757 77 04 (Stadtkanzlei Altstätten) oder über die städtische Website www.altstaetten.ch sowie per E-Mail (info@altstaetten.ch) bestellt werden.

Orientierungsversammlung
Am Donnerstag, 9. Juni 2011, 19.30 Uhr, wird im „Sonnensaal“ eine Orientierungsversammlung zur Vernehmlassung und der Frage „Neubau oder Sanierung des Rathauses“ durchgeführt. Nach Ablauf der Vernehmlassung und deren Auswertung wird der Stadtrat über das weitere Vorgehen entscheiden und die Bevölkerung entsprechend informieren.

Dokument Hochbauprojekt_Rathaus.pdf (pdf, 881.0 kB)


Datum der Neuigkeit 7. Juni 2011
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