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Frauenhof-Stadtmauer wird gesichert und erhält einen neuen Sinn

Die rund 105 Meter lange Stadtmauer beim Areal der Residenz Frauenhof hat nicht nur in der Geschichte von Altstätten vieles gesehen, sondern hat auch in der langen Planung der Überbauung Frauenhof eine grosse Rolle gespielt. Von Anfang an war klar, dass die Mauer gesichert werden muss, dass aber auch die für die Nutzung des Areals notwendigen Durchbrüche gemacht werden können. Die Bauherrschaft (Frauenhof Immobilien AG) ist jetzt noch einen Schritt weiter gegangen und versucht – in enger Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Göldi & Eggenberger, der Stadt und den Fachgremien – der Stadtmauer darüber hinaus auch einen neuen Sinn zu geben. In wenigen Tagen ist auf dem Frauenhof-Areal deshalb wieder Baubeginn.

Nächste Woche wird zuerst die Innenseite der Stadtmauer bei der Residenz Frauenhof eingerüstet. Damit kann die Stadtmauer, die bereits beim Abbruch der alten Frauenhof-Stallungen und beim Bau der Residenz Frauenhof aufwendig gesichert werden musste, für den nächsten Geschichtsabschnitt vorbereitet werden. Die Stadtmauer erhält nicht nur ein schützendes, schmuckes Ziegeldach, sondern wird auch durch einen neuen Wehrgang gesichert und danach innen und aussen saniert. Ein kleine, historische Türe (Fachleute sprechen von Schlupftüre) wird einen Zugang zur späteren Nutzung des erhaltenen Gewölbekellers ermöglichen. Das ganze Projekt wird eng durch die Fachleute der Ortsbildkommission Altstätten und der Denkmalpflege begleitet.

Besondere Herausforderungen bei der Sanierung sind der Erhalt der durch den Abbruch der alten Frauenhof-Gebäude entstandenen Fensteröffnungen, die so keinen Sinn machen, und der Durchbruch der Stadtmauer für eine Schlupftüre zur Nutzung des Gewölbekellers. Mit dem vorgesehenen „Wehrgang“ auf der Innenseite der Stadtmauer erhalten diese Fensteröffnungen jetzt einen neuen Sinn, und dieser laubenartige Anbau erlaubt auch eine elegante Sicherung der Mauer sowie eine optische Zurücksetzung des Mauerdurchbruches.

Dem Projekt der Sicherung und Sanierung der Stadtmauer wird von den Behörden und Fachstellen eine hohe Bedeutung beigemessen; die erheblichen finanziellen Aufwendungen von gegen 600‘000 Franken werden deshalb auch von der Bauherrschaft Frauenhof Immobilien und der öffentlichen Hand partnerschaftlich gemeinsam getragen. Ausserhalb des Projektes „Stadtmauer“ wird im Garten der Residenz Frauenhof gleichzeitig auch ein zur Mauer passendes kleines Gartenhaus realisiert. Das gesamte Bauprojekt wird – sofern es die Witterung zulässt – noch dieses Jahr abgeschlossen.
Frauenhof-Stadtmauer
Auch die Bewohner der Residenz Frauenhof warten mit Sehnsucht auf die Vollendung der Sicherung und Sanierung der Stadtmauer, welche auch durch ein Dach, einen Wehrgang sowie einen kleinen Mauerdurchgang ergänzt werden wird.

Datum der Neuigkeit 7. Okt. 2011
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