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Situation nach Dauerregen in Altstätten

Nur dank dem unermüdlichen Einsatz von Feuerwehr, technischen Betrieben, Bauamt, regionalem Führungsstab, privaten Tiefbau-, Transport- und Sanitärfirmen, Landwirten und an allen anderen freiwilligen Helfern, konnte Schlimmeres abgewendet werden. Diverse Erdrutsche gingen nieder, Bäche traten über die Ufer, Strassen mussten gesperrt, Keller ausgepumpt, Wasserleitungsbrüche repariert und Strassenunterquerungen freigehalten werden.

Die Feuerwehr Altstätten Eichberg hatte von Freitag bis Sonntag insgesamt 90 bis 100 Leute im Einsatz. Samstags und Sonntags war zudem der regionale Führungsstab komplett anwesend. Die Feuerwehr musste nebst den Bächen und Erdrutschen auch 50 Keller auspumpen.

Die technischen Betriebe der Stadt Altstätten arbeiteten eng mit der Feuerwehr zusammen und standen von Freitagnacht bis Sonntagabend permanent mit diversen Mitarbeitern im Einsatz. Das Hauptmerk galt den Bächen und Strassen sowie der Organisation von Materialnachschub für die Einsatzkräfte der Feuerwehr. Gemeinsam mit privaten Tiefbaufirmen war der Unterhaltsdienst entlang der Ruppenstrasse mit dem Freihalten von Strassenunterquerungen beschäftigt, damit die Bäche abfliessen konnten. Zusammen mit privaten Tiefbau- und Sanitärfirmen haben sie Leitungsbrüche repariert.

Die ARA Altstätten war ohne Unterbruch in Betrieb. Das Betriebspersonal stand das ganze Wochenende punktuell im Einsatz um die ARA, den angrenzenden Rietach sowie den Kiesfang zu überwachen.

Die Wasserversorgung war im Gebiet Kornberg und Ruppen von Samstagnacht bis Sonntagabend mehrmals aufgrund von Rohrleitungsbrüchen unterbrochen. Insgesamt sind drei Leitungsbrüche an Hauptleitungen aufgetreten. Im Altstätter Chapf, in der Ruppenhalde sowie unterhalb vom Ruppendörfli.
Zusätzlich zu den Hauptleitungen ist eine Quellleitung zerstört sowie eine Quellleitung freigespült worden. Das Leitungsnetz wird auf weitere Schäden überprüft. Die Wasserversorgung im Stadtgebiet von Altstätten, in Lüchingen, Hinterforst sowie in Lienz und Plona war ohne Einschränkung verfügbar.

Beim Elektrizitätswerk Altstätten waren keine nennenswerten Versorgungsunterbrüche zu verzeichnen. Die Mitarbeiter waren hauptsächlich mit präventiven Massnahmen zum Schutz der Transformatorenstationen sowie der Verteilkabinen beschäftigt. Die Transformatorenstation Allmend wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag präventiv wegen Überflutungsgefahr ausser Betrieb genommen.

Gebiet Weidist
Aufgrund der jetzigen Situation im Gebiet Weidist, ist noch von Erdrutschen auszugehen. Die Stadt Altstätten hat einen Experten beigezogen, um die Situation genau analysieren zu können. Basierend auf dieser Analyse wird die Stadt gegebenenfalls entsprechende Szenarien erarbeiten.

Trogenerstrasse
Die Trogenerstrasse musste vorübergehend für den gesamten Verkehr gesperrt werden, nur den Anwohnerinnen und Anwohnern war es gestattet durchzufahren. Ab heute Mittwochabend ist die Strasse für den Personenverkehr wieder geöffnet. Für den Schwerverkehr bleibt die Strasse, ausgenommen für Zubringerdienst bis max. 15 Tonnen, weiterhin gesperrt.

Meldungen von Schäden
Schäden an privaten Gebäuden sind der Gebäudeversicherungsanstalt St. Gallen (GVA) unter Tel. 0848 84 70 30 zu melden. Schäden an privaten Grundstücken und Strassen sind an das Grundbuchamt der Stadt Altstätten, Theo Frei, Telefon 071 757 77 97 zu melden.

Die Bevölkerung wird gebeten, allfällige Schäden an Leitungen umgehend an die Technischen Betriebe, Telefon 071 757 78 00 oder ausserhalb der Bürozeiten an die Pikettnummer 071 757 78 28 zu melden.

Die Stadt Altstätten dankt allen Helferinnen und Helfer für den unermüdlichen Einsatz für die Stadt.

Datum der Neuigkeit 4. Juni 2013
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