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Erkenntnisse und weitere Massnahmen des Unwetters vom 28. Juli 2014

Der Brendenbach weist oberhalb des Rutschgebietes Ober Weidist grosse Schäden auf. Im Bereich des Rutsches hat sich ein neues Bachbett gebildet. Viel Kies aus dem oberen Bereich des Baches wurde im Kiesfang Obermüli abgelagert. Unzählige Bäume wurden entwurzelt und vom Wasser mitgerissen.

Die Stadt Altstätten wurde bereits im Juni 2013 von einem starken Unwetter heimgesucht. Damals waren grosse Schäden am Gerinne des Stadtbaches sowie Erdrutsche im Gebiet Ober Weidist zu verzeichnen. Beim diesjährigen Ereignis war das Ausmass schwerwiegender. Erste Erkenntnisse zeigen, dass der Kiesfang Obermüli innert kürzester Zeit mit Kies und Geröll gefüllt wurde, welches aus dem oberen Bereich des Brendenbachs stammt. Geschiebe und Holz konnten dadurch im gefüllten Kiesfang nicht mehr ausreichend aufgefangen werden. Das Material wurde weiter transportiert und verstopfte in der Folge das Gerinne bei der Frauenhofunterführung sowie im Bereich von einigen Stegen und Brücken, so dass der Stadtbach über die Ufer trat. Die steile Stufe vor der Frauenhofunterführung sowie eine mit einem Träger verstärkte Leitungsquerung innerhalb der Frauenhofunterführung haben massgeblich zum Übertritt des Wassers beim Frauenhofplatz beigetragen. Die Leitungsquerung wurde kurz nach dem Ereignis entfernt.

Die Leitungsquerungen sowie Fussgängerbrücken werden analysiert und wo sinnvoll entfernt. Für weitere neuralgische Stellen, wie der Kiesfang Obermüli, die Bachstufe vor dem Frauenhofplatz, die Bädli- und die Klausbrücke werden zusammen mit Experten Verbesserungsmöglichkeiten analysiert. Entsprechende Massnahmen zur Verbesserung der Abflussverhältnisse sollen in der Folge rasch umgesetzt werden.

Nach dem letztjährigen Unwetter wurden viele Sofortmassnahmen eingeleitet und umgesetzt. Die Kiesfänge wurden geleert und das Gerinne am Stadtbach wurde instand gestellt. Dabei hat sich gezeigt, dass die reparierten Stellen im Stadtbach weitgehend unversehrt geblieben sind. Das Militär flog im Frühjahr 2014 knapp 1000 m3 Holz, dies entspricht ca. 850 Tonnen, aus dem Brendentobel aus. Für den Herbst war ein weiterer Flugtag der Armee geplant. Aufgrund des Unwetters wird nun die Notwendigkeit nochmals überprüft.

Die Stadt Altstätten und der Kanton St. Gallen haben weitere Untersuchungen des Schadenereignisses in Auftrag gegeben. Damit sollen die bisherigen Erkenntnisse verifiziert und allfällige weitere Befunde und Schlussfolgerungen gewonnen werden.

Aufgrund verschiedener Anfragen aus der Bevölkerung stellt die Stadt Altstätten Sandsäcke zur Verfügung. Einwohnerinnen und Einwohner von Altstätten können über die Stadtkanzlei unter der Tel-Nummer 071 757 77 00 gratis Sandsäcke bestellen.

Datum der Neuigkeit 29. Aug. 2014
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