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Die Gesamtleistungsstudie Ersatzbau Hallenbad GESA wurde gestartet

Am Dienstag, 29. September 2015, fand die Begehung für die Teilnehmenden der Gesamtleistungsstudie zum Ersatzbau Hallenbad GESA in Altstätten statt. Damit ist der offizielle Start zur Ausarbeitung konkreter Hallenbadprojekte erfolgt.

Nachdem die Bürgerversammlung im 2014 den Projektierungskredit Hallenbad GESA genehmigte, war beim Departement des Innern eine Abstimmungsbeschwerde eingegangen, die aufschiebende Wirkung hatte. Dank gütlicher Einigung zwischen dem Stadtrat und dem Beschwerdeführer konnte die Blockade anfangs Mai 2015 beendet und die Arbeiten wieder aufgenommen werden.

Beim Totalunternehmer-Wettbewerb handelt es sich um ein zweistufiges Verfahren. In der Präqualifikationsphase (Stufe 1) hatten interessierte Teams die Gelegenheit, sich für die Teilnahme an der Gesamtleistungsstudie (Stufe 2) zu bewerben. Die ausgewählten Totalunternehmer legen nach Abschluss der Studie ein konkretes Hallenbadprojekt mit verbindlichem Kostenangebot vor.

Umfassende Ausschreibungsunterlagen erstellt
Die Arbeitsgruppe der Stadt hat mit Unterstützung eines Planungsbüros die Ausschreibungsunterlagen mit allen notwendigen Rahmenbedingungen, Vorgaben und Anforderungen und dem detaillierten Raumprogramm erstellt. Die Prüfung und Ergänzung der Unterlagen erfolgte durch externe Fachberater in den Bereichen Betriebsabläufe, Technik, Energie, Kosten und Recht. Es resultierte ein 200-seitiges Studienprogramm mit einer Vielzahl weiterer Beilagen und Plänen.

Vor den Sommerferien tagte das Beurteilungsgremium erstmals. Es besteht aus Jakob Steib, Marina Hämmerle, Prof. Valentin Bearth und Hanspeter Woodtli als Fachexperten sowie Ruedi Mattle, Margrit Mattle-Lindegger und Reto Walser als Vertreter des Stadtrates. Als Ersatz wurden die Stadträte Christian Willi und Ruedi Dörig sowie Andreas Jung gewählt. Weitere Fachberater und Mitglieder der Arbeitsgruppe nehmen mit beratender Stimme teil. Das Beurteilungsgremium hat das Studienprogramm geprüft, der Stadtrat hat dieses abgenommen und damit die Präqualifikation abgeschlossen.

Fünf Totalunternehmen ausgewählt
Folgende fünf Unternehmen hat das Beurteilungsgremium zur Teilnahme in Stufe 2 ausgewählt: HRS Real Estate, Frauenfeld; Implenia Schweiz AG, St. Gallen; Priora AG, Zürich; Steiner AG, Zürich und STRABAG AG, Schlieren. Die Jury ist überzeugt, dass von den ausgewählten Teams interessante Projekte eingereicht und gute Lösungen gefunden werden können.

Am 29. September 2015 fand die Startveranstaltung mit den Teams statt. Rund 40 Personen nahmen am Rundgang durch die Sportanlagen GESA teil. Die Rahmenbedingungen des Studienauftrages wurden vor Ort erläutert und es wurde auf die topographischen Gegebenheiten hingewiesen. Zu den wesentlichen Punkten des Studienauftrages gehören die maximalen Kosten von 22 Mio. Franken und die Vorgabe, den Wellnessteil so zu konzipieren ist, dass dieser kostenmässig und räumlich vom Hallenbad abgetrennt werden kann. Unter anderem werden bei der Beurteilung der eingereichten Projekte auch die Kosten des Hallenbades mit wie auch ohne Wellnessbereich gewertet; damit kann sichergestellt werden, dass das Siegerprojekt auch ohne Wellnessbereich eine wirtschaftliche Lösung darstellt.

Die fünf Teams haben den Auftrag, auf Ende Januar 2016 ihre Projekte mit Hallenbad und Wellnessanlage sowie einer verbindlichen Kostenzusammenstellung vorzulegen. Nach Abgabe der Projekte werden diese formal, inhaltlich und in Bezug auf die Kosten geprüft. Die Jurierung findet anfangs März 2016 statt. Anschliessend werden die eingereichten Projekte der Bevölkerung und allen Interessierten vorgestellt und öffentlich ausgestellt.

Nach der öffentlichen Ausstellung wird das Siegerprojekt in einem zweiten Schritt so überarbeitet, dass je ein Gesamtprojekt mit Wellness und ein Gesamtprojekt ohne Wellness resultieren. Die Planenden wurden an der Begehung explizit darauf hingewiesen, ihr Projekt so auszuarbeiten, dass ein möglicher Verzicht auf die Wellnessanlage ohne grössere Änderungen am Projekt möglich ist.

Der Stadtrat ist überzeugt, mit dem gewählten Verfahren aussagekräftige Entscheidungsgrundlagen zu erhalten und sieht den Projekteingaben mit Spannung entgegen.

Parallel zum Wettbewerbsverfahren wird der Stadtrat die Frage der künftigen Trägerschaft und Finanzierung des Hallenbads überprüfen und eine möglichst tragfähige Lösung erarbeiten. Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens wird eine breit abgestützte Begleitgruppe gebildet, welche in beratender Funktion die aktualisierte Planrechnung kritisch überprüfen wird.

Datum der Neuigkeit 5. Okt. 2015
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