Gemeinsam erinnern: Ausstellung in der Prestegg noch bis Ende Januar
Der Zweite Weltkrieg liegt über 80 Jahre zurück. Doch seine Spuren reichen bis heute. Das zeigen die beiden Ausstellungen «Im Schatten des Krieges. Alltag im Rheintal» und «Rettende Schweiz? Flucht im Rheintal». Mit alten Fotografien, Dokumenten und persönlichen Berichten machen sie sichtbar, wie die Menschen zwischen 1938 und 1945 im Rheintal lebten. Sie erzählen von Ängsten und Hoffnungen, von Menschen auf der Flucht und von schwierigen Entscheidungen an der Schweizer Grenze.
Geschichten, die bis heute bewegen
Bereits zahlreiche Menschen haben die Ausstellungen besucht. Darunter auch Nachkommen von Geflüchteten sowie Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die ihre eigenen Erinnerungen und Familiengeschichten mitbrachten. Ihre Erzählungen zeigen, wie sehr die Ereignisse von damals bis heute nachwirken. Und sie erinnern daran, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, einander zuzuhören und aus den Erfahrungen früherer Generationen zu lernen. Denn Fragen rund um Krieg, Flucht und Menschlichkeit beschäftigen uns auch heute.
Noch nicht gesehen? Dann wird's Zeit!
Wer die Ausstellungen noch nicht gesehen hat oder nochmals vorbeischauen möchte, hat dafür noch rund drei Monate Zeit. Am 27. Januar 2027 schliessen die beiden Ausstellungen ihre Türen. Bis dahin laden auch öffentliche Führungen, Erzählcafés und ein Vortrag dazu ein, noch tiefer in die Geschichte des Rheintals einzutauchen.
Weitere Informationen zu den Ausstellungen, den Öffnungszeiten und dem Rahmenprogramm gibt es unter www.museum-prestegg.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet..
• 5. November, 18 Uhr: Öffentliche Führung
• 7. November, 10 Uhr: Erzählcafé
• 22. November, 11 Uhr: Öffentliche Führung
• 5. Dezember, 10 Uhr: Erzählcafé
• 10. Dezember, 18 Uhr: Öffentliche Führung
• 7. Januar 2027, 19 Uhr: Vortrag «Rheintaler Opfer der Nazi-Diktatur»
• 14. Januar 2027, 18 Uhr: Öffentliche Führung
• 24. Januar 2027, 11 Uhr: Öffentliche Führung